Es gibt kaum ein Unternehmen, das nicht gefordert ist, seine Prozesse und Wertströme hinsichtlich Geschwindigkeit, Kosten und Qualität kontinuierlich zu verbessern. Deshalb wird es für viele Unternehmen zunehmend wichtig, Zusammenhänge zu verstehen und ihr Gesamtsystem gezielt weiterzuentwickeln. Dabei besteht die Herausforderung darin, einzelne Verbesserungen in Einklang mit dem Gesamtsystem zu bringen, damit aus der Summe der Verbesserungen auch eine bessere Gesamtleistung entsteht. Eine systematische Vorgehensweise schafft dafür den notwendigen Rahmen.

Diese Vorgehensweise beginnt nicht mit Technologie, sondern mit dem Verständnis des eigenen Systems. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten – neue Technologien allein führen jedoch noch nicht zu besserer Performance. Operational Excellence bedeutet, ein System zu gestalten, das zuverlässig Wert für den Kunden erzeugt, kontinuierliche Verbesserung ermöglicht und die Voraussetzungen für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz schafft.

Dazu müssen Prozesse zunächst verstanden, vereinfacht, optimiert und stabilisiert werden. Lean Six Sigma bildet dafür die methodische Grundlage. Darauf aufbauend schafft Digitalisierung Transparenz über Prozesse und ihre Leistung und eröffnet neue Möglichkeiten für Integration und Steuerung. Künstliche Intelligenz geht einen Schritt weiter: Sie kann Muster und Abweichungen erkennen, Zusammenhänge aufzeigen und Entscheidungen unterstützen.

Zusammen bilden Lean Six Sigma, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz einen ganzheitlichen Ansatz zur Entwicklung leistungsfähiger, datenbasierter und anpassungsfähiger Wertschöpfungssysteme.

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